24.12.2003 - 13:00 Uhr - EINSATZALARM - Personensuche Stadtgebiet  
Nachdem eine Hundestaffel der Polizei und der Polizeihubschrauber HUMMEL in der Nacht zum Heiligabend erfolglos einen verschwundenen 75-jährigen Mann gesucht hatten, wurde am 24.12.2003 Alarm für alle Löschzüge der Feuerwehr Menden, für die Feuerwehr Hemer, für die SEG des DRK, für die Hundestaffel des DRK, die Polizei Menden und Hemer und eine Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei gegeben.

Gegen 14:00 Uhr fanden Kameraden der Feuerwehr Hemer die gesuchte Person in einem Gewässer.

Leider konnte vom Notarzt nur noch der Tod des vermißten Mannes festgestellt werden.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 30 C, Windstärke [Bft]: 4 - Richtung: N

  Im Einsatz:

Feuerwehr Menden,
LZ Nord, LZ Mitte, LZ Süd, LZ Wache

Feuerwehr Hemer,

DRK Menden,

DRK Hundestaffel,

Polizei Menden,

Polizei Hundestaffel,

Polizei Hemer,

Polizeihubschrauber HUMMEL,

Einsatzhundertschaft Polizei




23.11.2003 - 22:53 Uhr - EINSATZALARM - Wohnungsbrand Menden-Schwitten  
Um 22:53 Uhr wurde die Meldegruppe Bösperde per Funkmeldeempfänger zum Wohnungsbrand in Menden-Schwitten gerufen. An der Einsatzstelle zeigte sich ein im Keller des Hauses 'An der Steinleie' im Keller befindlicher brennender Trockner, der von 2 Angriffstrupps [Wache & LG Schwitten] aus dem Haus verbracht wurde.

Die Löschgruppe Bösperde brauchte hier nicht tätig zu werden.

Eine männliche Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins St. Vincenz Krankenhaus gebracht - konnte aber nach einer ambulanten Behandlung in der gleichen Nacht wieder nach Hause.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 110 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: N

  Im Einsatz:

LG Bösperde: LF 16/12 - TLF 16/25
LG Schwitten: LF 8
LZ Wache: HLF - DLK - RTW

09.11.2003 - 03:20 Uhr - BAGATELLALARM - Feuerwache besetzen  
Um 03:20 Uhr wurde die Meldegruppe Bösperde per Funkmeldeempfänger alarmiert die Feuerwache zu besetzen, da der Löschzug der Feuerwache und der Löschzug Mitte über einen längeren Zeitraum bei einem Wohnungsbrand am Heimkerweg gebunden war.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 20 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: SW

  Im Einsatz:

LG Bösperde: LF 16/12 - TLF 16/25

09.11.2003 - 03:48 Uhr - EINSATZALARM - Einsatz Poststraße  
Während die Löschgruppe Bösperde die Feuerwache besetzte kam über den Notruf 112 eine Meldung, dass an der Poststraße in der Mendener City Palettenstapel brennen. Bereits nach 3 Minuten war die LG Bösperde am Einsatzort. Beim Eintreffen bot sich den Einsatzkräften folgendes Bild: Eine direkt am Wareneingang eines Geschäftshauses abgestellte Palette mit Abfällen stand im Vollbrand. Die Kunststoffscheibe eines sich in unmittelbarer Umgebung befindlichen Rolltores war bereits geschmolzen. Mit Hilfe der Schnellangriffseinrichtungen des TLF 16/25 und des LF 16/12 wurde das Feuer innerhalb von Minuten unter Kontrolle gebracht. Desweiteren wurde ein Trupp unter PA zur Erkundung eingesetzt.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 20 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: SW

  Im Einsatz:

LG Bösperde: LF 16/12 - TLF 16/25 Polizei: 1 Funkwagen, 1 Fhzg. KRIPO Kriminaldauerdienst

18.10.2003 - Großübung MANV 
MANV, ein Massenanfall von Verletzten - Ein Ereignis, dass wenn es in der Realität geschieht, oftmals die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte vor wesentliche logistische und personelle Probleme stellt.

Um ein für diesen Fall bestehendes Konzept auf Praxisnähe zu testen, wurde ein Übungsszenario erarbeitet, welches einem "echten" MANV in nichts nachstand. 200 Einsatzkräfte probten an diesem Nachmittag den Ernstfall.

Die WESTFALENPOST schrieb:
Menden. (in) Martinshörner gellen. Menschen mit Platzwunden und Knochenbrüchen, eingeklemmt in Pkw. Ein schwerer Verkehrsunfall an der Hämmerstraße, in unmittelbarer Nähe des McDonalds-Lokals. Ein Bus und drei Pkw sind ineinander verkeilt - so realistisch haben die Mendener noch nie eine Großübung mit mehreren hundert Rettungskräften erlebt.

Die vielen Schaulustigen, die sich in den Feldern versammelt haben, können im ersten Moment nicht einschätzen, ob es sich bei diesem Großaufgebot an Kräften nicht doch um einen echten Verkehrsunfall handeln könnte. Das liegt an dem schrecklichen Bild, das sich ihnen bietet: Da liegt ein Pkw kopfüber im Graben, aus dem die Rettungskräfte Menschen bergen müssen. In der Nähe ein zerbeulter PKW, der einen Bus gerammt hat. Nach und nach müssen die Insassen mit einer Rettungsschere herausgeschnitten werden.

In der Personensammelstelle: Am Straßenrand sitzen wimmernde Menschen mit zerissener Kleidung und klaffenden Wunden. Unter ihnen ist der 15-jährige Jens Braukmann. Seine Kleidung scheint von Blut bespritzt. Mit starrem Blick schaut er einen Feuerwehrmann an, der ihm eine Karte um den Hals hängt, auf der wichtige Daten notiert sind. Schon die Farbe der Karte gibt Auskunft über die Schwere der Verletzungen. Rot bedeutet schwerverletzt, gelb mittelschwer und grün bekommen die Leichtverletzten. Den Toten wird eine schwarze Karte umgehängt. "Vor allem für die ehrenamtlichen Helfer sind die Karten Neuland", weiß Stadtbrandmeister Werner Bartmann, von dem die Idee zu dieser Übung stammt.

Jens trägt eine gelbe Karte. Er hat eine Platzwunde am Kopf. Sein linker Oberarm ist gebrochen. Als sein Retter den nächsten Verletzten transportbereit macht, nimmt Jens sich eine kurze Pause von seiner Rolle als Unfallopfer, um zu erklären, was seine Aufgabe ist: "Wir sind eine realistische Unfalldarstellergruppe, so genannte Mimen. Vor dem Einsatz haben wir genaueste Anweisungen erhalten, wie wir uns verhalten sollen." Die Mimen sollen den Rettern eine realitätsgetreue Darstellung bieten.

Nachdem die Verletzten transportbereit gemacht wurden, tragen sogleich mehrere Gruppen von Helfern sie zu den ungefähr 200 Meter von der Unfallstelle entfernten Versorgungszelten und Rettungswagen, in denen die weitere Behandlung stattfindet.

Für einige Zuschauer ist dieses Szenario zu viel: "Mir ist richtig schlecht geworden, als ich diese Katastrophe gesehen habe. Ich dachte im ersten Augenblick, dass es sich um einen echten Unfall handelt, so täuschend echt war diese Übung vorbereitet", sagt eine Zuschauerin und zittert immer noch. "Umso bewundernswerter ist es, wie die Rettungskräfte sich engagieren, obwohl es eine Übung ist."

Für diese Übung werden keine Mühen gescheut: Zwei Maskenbildner vom Soester DRK wurden beauftragt, die 25 Mimen so herzurichten, wie sie bei einem Unfall mit Schnitt- und Platzwunden oder offenen Knochenbrüchen aussehen könnten.

Beachtenswert: An dieser Übung waren die gesamte Mendener Feuerwehr, fünf Ärzte, die Rettungskräfte vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) aus Menden und Wickede, der Arbeiter-Samariterbund (ASB) Menden und die Feuerwehr Hemer und Iserlohn mit Rettungsfahrzeugen beteiligt. Stadtbrandmeister Werner Bartmann hatte extra von der Soester Feuerwache den stellvertretenden Leiter Andreas Mattern als externen Beobachter eingeladen. Nach der Probe für den Ernstfall konnte er ein positives Fazit ziehen: "Die Aufgaben waren gut verteilt, auch das Material- und das Fahrzeugkonzept war passend vorbereitet ", urteilt er.

Für alle Beteiligten war es eine Übung in einer Größenordnung, die sie noch nie erlebt hatten. Im Vordergrund stand bei dieser Simulation das Zusammenspiel der vielen verschiedenen Rettungskräfte - die nun bestens für den Ernstfall gerüstet sind.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 120 C, Windstärke [Bft]: 4 - Richtung: SW

  Im Einsatz:

Feuerwehr Menden:
LG Bösperde: LF 16/12 - TLF 16/25 - ELW
LG Schwitten: LF 8
LG Halingen: LF 8/6
LZ Wache: ELW - ELW II - HLF 16 - RW 2 - RTW 1 - RTW 2
KTW 1 - NEF - NEF 2 - LKW-KRAN
LZ Mitte: ELW - TLF 24/46
LG Lendringsen: LF 8/6 - LF 16/12 - TLF 16/25 - KatS ELW - Dekon-P
LG Oesbern: KTLF

Berufsfeuerwehr Iserlohn:
RTW 4

Feuerwehr Hemer:
KTW 2

ASB Menden:
RTW

DRK Menden:
RTW - 2 KTW - GW

DRK Wickede:
RTW

Märk. Verkehrsgesellschaft:
1 Fhzg. Verkehrslenkung

Bestattungsunternehmen Spierling:
1 Fhzg.

04.09.2003 - Alarmübung für den Löschzug Menden-Nord 
19:30 Uhr - Sirenenalarm für die Löschgruppen Bösperde, Halingen und Schwitten. Dichter Nebel verheißt schon bei der Anfahrt zum vermeintlichen Einsatzort nichts Gutes. Doch in Wirklichkeit handelt es sich dabei um die diesjährige Alarmübung für den Löschzug Nord der freiwilligen Feuerwehr Menden.

Zeitgleich mit dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache Menden treffen die Kameraden der Löschgruppen Bösperde ein und gehen sofort zur Menschenrettung vor. Die Löschgruppe Halingen bekämpft den "Brand" des Gutshofes von der Rückseite und die Kameraden der Löschgruppe Schwitten sind in erster Linie für die Wasserversorgung zuständig. Nach circa einer halben Stunde war das Übungsziel erreicht und Zugführer Karl-Heinz Krause erwähnte den guten Ablauf der Übung wenn auch in der Haupturlaubszeit die Löschzugstärke nur schwer erreicht werde und bei einem realen Einsatz sicherlich ein weiterer Löschzug zum Einsatz gekommen wäre.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 190 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: SW

  Im Einsatz:
LG Bösperde: LF 16/12 - TLF 16/25 - ELW
LG Schwitten: LF 8
LG Halingen: LF 8/6
LZ Wache: HLF 16 - DLK 23/12 - RTW

16.08.2003 - Alarm in bösartiger Absicht 
8:45 Uhr - Sirenenalarm für die Löschgruppen Bösperde. Bei Eintreffen des LF 16/12 an der vom Anrufer genannten Einsatzstelle Landwehr 38 entpuppte sich der Einsatz als Alarm in bösartiger Absicht. - Einrücken!

  Einsatzwetter:
Temperatur: 160 C, Windstärke [Bft]: 1 - Richtung: N

  Im Einsatz:
LG Bösperde: LF 16/12
LZ Wache: HLF 16 - DLK 23/12 - RTW

05.08.2003 - Unklare Rauchentwicklung - Alarm in guter Absicht 
Gegen 22:30 Uhr wurde die Meldegruppe der Löschgruppen Bösperde alarmiert. Ein Ausrücken wurde jedoch nicht erforderlich, da es sich bei der Rauchentwicklung um kein Schadenfeuer handelte.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 230 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: NNW

  Im Einsatz:
LG Bösperde: n.E.
LZ Wache: HLF 16 - DLK 23/12 - RTW

22.07.2003 - Feuereinsatz Firma Fihalux 
4:40 Uhr - Sirenenalarm für den Löschzug Nord.

Schon seit Stunden hatte ein heftiges Unwetter über Menden getobt. Vermutlich durch einen Blitzeinschlag hatte der circa 25 Meter hohe Schornstein der Firma Fihalux an der Heidestraße in Menden-Bösperde Feuer gefangen. Bei Eintreffen der Wehr quoll dunkler Rauch aus dem Kamin. Später war sogar offene Flammenbildung am Auslaß des Schornsteins zu beobachten. Über die Reinigungsöffnung des Kamins konnte das Feuer mittels Einsatz mehrerer Pulverlöscher unter Kontrolle gebracht werden. Zum Schutz der unmittelbar angrenzenden Produktionsanlagen wurden mehrere C-Rohre in Stellung gebracht.

Die Löschgruppe Schwitten, ebenfalls zum Feuereinsatz zur Heidestraße delegiert, bekam kurzerhand einen Einsatz "Wasser in Keller" an der Eckeystraße in Menden-Halingen zugewiesen da an der Einsatzstelle Fihalux genügend Kräfte vor Ort waren.

Zeitgleich war ein Bachlauf an der Pfarrer-Wiggen-Straße in Bösperde über die Ufer getreten. Der Löschzug Menden-Mitte übernahm diese Einsatzstelle.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 170 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: S

  Im Einsatz:
LG Bösperde: ELW - LF 16/12 - TLF 16/25
LG Schwitten: LF 8
LG Halingen: LF 8/6
LZ Wache: HLF 16 - DLK 23/12 - RTW - LKW
Polizei: 1 Funkstreifenwagen

03.07.2003 - Feuereinsatz ehem. Zementwerk Krepcke 
18:35 Uhr - Sirenenalarm für die Löschgruppen Bösperde und Schwitten.

Schon bei der Anfahrt ließ sich über dem Einsatzort eine schwarze Rauchwolke erkennen. Die Löschgruppen Bösperde und Schwitten bekämpften zusammen mit dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache einen Brand im Erdgeschoß des ehemaligen Zementwerkes Krepcke, das schon seit längerer Zeit außer Betrieb ist. Es brannte Unrat u.a. Kunststoffe, auf die sich auch die starke Rauchentwicklung zurückführen ließ.

Schon nach wenigen Minuten war der Brand unter Kontrolle, nach circa 25 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 200 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: O

  Im Einsatz:
LG Bösperde: ELW - LF 16/12 - TLF 16/25
LG Schwitten: LF 8
LG Halingen: LF 8/6
LZ Wache: HLF 16 - DLK 23/12 - RTW
Polizei: 1 Funkstreifenwagen

30.01.2003 - Wohnungsbrand Menden-Bösperde 
Gegen 7:15 Uhr wurde die Löschgruppe Bösperde über Funkmeldeempfänger zum Wohnungsbrand an der Pfarrer-Wiggen Straße in Menden-Bösperde gerufen.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle bot sich den Einsatzkräften folgende Lage:
Im 1. OG des Wohnhauses brannte es in einem Wohnraum mit mittelstarker Rauchentwicklung. Ein Angriffstrupp der Bösperder Wehr unterstützte den Angriffstrupp der Feuerwache Menden beim Löschangriff und Lüftungsmaßnahmen im Gebäude. Der Brand war schon nach kurzer Zeit unter Kontrolle.

Die Löschgruppe Bösperde verblieb für eine Stunde als Brandwache vor Ort.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 00 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: WSW, Schneefall

  Im Einsatz:
LG Bösperde: ELW - LF 16/12
LZ Wache: HLF 16 - DLK 23/12 - RTW
Polizei: 1 Funkstreifenwagen, 1 Fahrzeug Kripo

 Brandwache nach dem Wohnungsbrand

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