Durchschnittlich hat die Löschgruppe Halingen jährlich ein Einsatzaufkommen von ca. 5 Einsätzen. Zumeist handelt es sich dabei um Brände, da technische Hilfeleistungen wie kleinere Ölspuren, Verkehrsunfälle und dergleichen von der Feuer- und Rettungswache Menden gefahren werden.

Alarmiert werden die Mendener Löschgruppen (LG) bzw. Löschzüge (LZ) über Meldeempfänger und bei großen Schadenslagen zusätzlich über Sirene.

Hier ein kleiner Überblick zu den letzten Einsätzen:

13.11.2010 – Wasserschaden
In der Nacht zum Samstag regnete es in Menden. Ca. 50 l/qm kamen zusammen. Zuviel für viele Bäche und auch für Menden's Flüsse, wie z.B. die Bieber und die Hönne. Für die Löschgruppe Halingen begann der Einsatz in den frühen Morgenstunden. Wassermassen schossen durch die Robert-Frese-Straße. die Wassermassen entstanden auf den Feldern oberhalb der Robert-Frese-Straße, am Schilk. Sie suchten sich hinter der Bebauung des Kohlkamps ein "Flussbett" und schossen bergab auf den Wendeplatz der Robert-Frese-Straße. Zuvor jedoch prallten Sie auf ein Haus, dessen Eingang zum Keller nun geflutet wurde. Die Tür hielt den Fluten auf Dauer nicht stand und sprang auf. Innerhalb weniger Minuten war der Keller bis auf eine Höhe von ca. 1,6m gefüllt.

Über den Tag verteilt reihten sich mehrere Einsätze im ganzen Stadtgebiet ein.

Lesen Sie auf unserer Homepage www.ff-menden.de im Infoportal weiter, wie z.B. das Technische Hilfswerk und das Deutsche Rote Kreuz zur Unterstützung eintrafen und wo es sonst noch "nass" war.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 150 C, Regen

  Im Einsatz:

LF8/6, MTW Halingen


Beachten Sie den Gullydeckel vor dem Fahrzeug.
Was Sie links hinter dem Fahrzeug sehen, ist kein Fluss. Das ist die Robert-Frese-Straße.


Wassermassen schießen in den Keller

14.10.2010 – Schornsteinbrand
Gegen 16:00 Uhr wurde neben dem Löschzug der Wache die Löschgruppe Halingen zu einem Schornsteinbrand in der Bertingloher Straße alarmiert. Die Löscharbeiten bei einem brennenden Schornstein sind in etwa mit der Arbeit eines Schornsteinfegers zu vergleichen. Die Ablagerungen an den Wänden sind die Übeltäter. Sie verengen den Kaminzug und lassen die Wärme aus dem Ofen nicht schnell genug entweichen. Die Folge ist, dass der Kamin überhitz und die Ablagerungen anfangen zu glimmen. Entfernt man diese nun, kühlt der Kamin wieder ab. Der Schornstein wurde also durch die Feuerwehr "gefegt".

Als Tipp sei an dieser Stelle erwähnt, dass Schornsteinbrände NIEMALS mit Wasser gelöscht werden dürfen, jedenfalls nicht innerhalb des Schornsteins. Das Löschwasser wurde auf Grund der hohen Temperaturen schlagartig zu Wasserdampf. Da ein Liter Wasser ca. 1700 Liter Wasserdampf ergeben, könnte diese Menge nicht schnell genug aus dem Schornstein entweichen und er würde bersten. Deshalb bei Schornsteinbränden IMMER die Feuerwehr informieren und keine eigenen Löschversuche mit Wasser im Kamin unternehmen. Ein Kamin ist für hohe Temperaturen gebaut und überlebt glühende Ablagerungen durchaus eine Zeit lang.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 150 C, bewölkt

  Im Einsatz:

HLF, DLK, RTW Wache

LF8, MTW Halingen

 

14.08.2010 – Flächenbrand
Es war ein warmer und sonniger Tag, der 14.08.. Laut Wetterbericht der zunächst Letzte. Die Landwirte nutzten ihn, um die Ernte einzufahren. Auf vielen Feldern wurde Korn gemäht und das anfallende Stroh in Ballen gepresst. Letzteres endete bei einem Landwirt in einem Desaster. Plötzlich stockte die Maschine. Der Landwirt stoppte die Maschine. Plötzlich austretender Qualm ließ nichts Gutes erahnen. Noch bevor die Ursache lokalisiert werden konnte fing die Maschine Feuer. Nun war Eile geboten, denn trockenes Stroh brennt gut und das Feuer breitet sich schnell aus. Der Traktor wurde abgehängt und in Sicherheit gebracht. Doch damit allein war das Problem noch lange nicht gelöst. Auch das Stoppelfeld brannte im Bereich der Maschine bereits und das Feuer breitete sich unaufhaltsam aus. Auf einem benachbarten Feld war zur gleichen Zeit ein Mähdrescher im Einsatz. Der Fahrer des Mähdreschers bemerkte das Malheur, stoppte seine Maschine, spannte seinen Traktor vom Anhänger ab, fuhr nach Hause und holte seinen Pflug. Damit umfuhr er den brennenden Bereich und pflügte die Stoppeln unter. Das Feuer war somit eingedämmt, die Gefahr der weiteren Ausbreitung gebannt.

Die Feuer- und Rettungswache Menden rückte mit ihrem Löschfahrzeug und zusätzlich mit dem Unimog, einem geländegängigen Fahrzeug mit großem Wassertank, an. Des Weiteren wurden die Löschgruppe Halingen und das Tanklöschfahrzeug aus Bösperde alarmiert. Das Halinger Löschfahrzeug kümmerte sich mit Unterstützung des Wachen-Fahrzeugs um das Ablöschen der Ballenpresse während der Unimog und Tanklöschfahrzeug aus Bösperde die letzten Flammen auf dem Feld löschten. Glück im Unglück, das Feuer erreichte keinen der auf dem Feld verteilten Rundballen, ob die Ballenpresse jedoch zu retten ist, ist fraglich.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 240 C, sonnig

  Im Einsatz:

HLF, Unimog Wache

TLF16 Bösperde

LF8, MTW Halingen

26.07.2010 – Verkehrunfall im Bertingloher Wald
Gegen Abend kam ein PKW aus Sümmern kommend in einer engen Rechtskurve der Bertingloher Straße von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb am Fahrbahnrand liegen. Als die ersten Rettungskräfte der Feuer- und Rettungswache an der Unfallstelle ankamen, fehlte vom Fahrer des Unfallfahrzeugs jede Spur. Möglicherweise durch einen Schock verursacht verließ der verletzte Fahrer die Unfallstelle und lief in den Wald. Schnell war klar, dies könnte der Beginn einer größeren Suchaktion sein. Die Löschgruppen Bösperde und Halingen wurden alarmiert und die Polizei forderte einen Hubschrauber mit entsprechender Technik an Bord nach. Nach kurzer Lagebesprechung wurden die Löschfahrzeuge rund um den Bertingloher Wald platziert, um dem Hubschrauber den abzusuchenden Bereich zu markieren. Bereits nach wenigen Minuten konnte die Person ausgemacht und nun endlich versorgt werden. Der Einsatz war damit beendet.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 180 C, bewölkt

  Im Einsatz:

HLF, RW, RTW, NEF, KDOW Wache

LF16, TLF16, ELW Bösperde

LF8, MTW Halingen

2 Streifenwagen der Polizei

1 Hubschrauber der Polizei

 

 

14.07.2010 – umgestürzter Baum
Gewitter ziehen durch das Land. Diesmal traf es auch Halingen. Platzregen, Blitz und Donner, ... und auch einige Sturmböen waren dabei. Letztere sorgten für einen Einsatz gegen 20:00 Uhr. Ein Baum hielt dem Sturm nicht stand und stürzte auf ein am Straßenrand geparktes Auto. Mit Drehleiter und Kettensäge rückte man dem Baum zu Leibe und nach ca. 45 Minuten war das Auto befreit und die Straße wieder frei. Verletzt wurde niemand, für den Baum jedoch kam jede Hilfe zu spät.

 

 

 

 

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 200 C, Regen

  Im Einsatz:

Drehleiter

LF8/6 Halingen

MTW Halingen

21.05.2010 – brennender Traktor
Gegen 8:15 Uhr erreichte die Feuerwehr Menden der Notruf über aus einer Scheune in der Bahnhofstraße in Bösperde austretenden Rauch. Gemäß der Alarm- und Ausrückordnung wurde unter dem Stichwort "Bauernhofbrand" neben dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache Menden der Löschzug Menden Nord und die Löschgruppe Menden Mitte alarmiert. Nachdem die Scheune gewaltsam geöffnet worden war, konnte ein brennender Traktor als Ursache ausfindig gemacht werden, welcher schnell abgelöscht werden konnte.

Die Löschgruppe Halingen kam nicht zum Einsatz.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 200 C, sonnig

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Nord

TLF 24/46 Menden Mitte

LF 10/6 Menden Mitte mit Schaum-Wasserwerfer

TLF-Wald (Unimog)

RW2

 

 

 

26.11.2009 – Großbrand bei Firma Schmetz
Großbrand bei Firma Schmetz an der Holzener Straße; Explosionen in einer der Fertigungshallen, Personen werden vermisst. Mit diesen Informationen raste der Löschzug Nord gegen 18:30 Uhr nach Bösperde. Eins jedoch war bereits während der Anfahrt merkwürdig. Bei einem Großbrand sollte doch ein heller Lichtschein im Abendhimmel zu sehen sein. Vor Ort dann die Erlösung. Es handelte sich "nur" um eine Übung.

Die Löschgruppe Halingen bekam den Auftrag, mit Atemschutztrupps die vermissten Personen zu finden und aus der Halle zu holen. Des weiteren wurde eine so genannte Riegelstellung aufgebaut. Das bedeutet, dass an Stellen, an denen sich das Feuer ausbreiten kann, Trupps mit Wasser am Strahlrohr bereitstehen um gefährdete Objekte zu kühlen.
Nachdem die vermissten Personen gerettet waren, wurde die Übung beendet.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 60 C, Regen

  Im Einsatz:

 

LZ Nord

 

 

 

 

03.08.2009 – Zimmerbrand
Der Löschzug Nord wurde gegen 9:30 Uhr per Funkmelder und Sirenen alarmiert. Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Pfarrer-Wiggen-Straße in Bösperde lautete das Einsatzstichwort. Vor Ort stellte sich jedoch schnell heraus, dass die Situation keineswegs so brenzlig war, wie es aus der Meldung zu befürchten stand. Es handelte sich lediglich um angebranntes Essen auf dem Herd. Die Wohnung wurde gelüftet und der Einsatz war beendet
  Einsatzwetter:

Temperatur: 230 C, sonnig

  Im Einsatz:

 

LZ Wache

LZ Nord

 

 

 

 

22.07.2009 – Großbrand im Industriegebiet Sümmern
In der Nacht zum Mittwoch gab es in einem Chemie Unternehmen im Industriegebiet in Sümmern (Stadt Iserlohn) mehrere Explosionen, die Flammensäulen mehrere Dutzend Meter hoch in den Nachthimmel aufsteigen ließen. Die Feuerwehr Iserlohn gab sofort Großalarm. Neben den Iserlohner Löschgruppen wurden auch mehrere Tanklöschfahrzeuge angefordert. Darunter auch das TLF 24/46 der Löschgruppe Menden Mitte. Des Weiteren wurden große Löschfahrzeuge aus Werkfeuerwehren anderer Chemiebetriebe, wie z.B. vom Chemiepark Marl und Bayer Leverkusen angefordert. Auch diverse Einheiten mit entspr. Messtechnik waren im Einsatz. Immerhin verbrannten Chemikalien und Lacke, die in einer Giftwolke auch über Halingen zogen.

Um 6:45 Uhr wurde der Löschzug Menden-Nord alarmiert, der zunächst zur Wache Iserlohn beordert wurde. Von dort aus ging es mit einem Bus der MVG zum Einsatzort nach Sümmern, um die Iserlohner Löschgruppen zu unterstützen, bzw. abzulösen. Die Gefahr weiterer Explosionen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht gebannt, da noch mehrere tausend Liter an brennbaren Chemikalien vorhanden waren. Die Fahrzeuge der Mendener Wehr blieben an der Iserlohner Wache, denn Material war vor Ort genug vorhanden. Gegen Mittag wurde die Bereitstellung des Mendener Löschzuges zunächst aufgehoben und es ging mit dem Bus zurück. Beendet war der Einsatz damit aber noch nicht. Nach kurzer Verschnaufpause ging es erneut zum Einsatzort nach Sümmern. Diesmal mit den eigenen Fahrzeugen, denn zwischenzeitlich rückten die ersten Iserlohner Löschgruppen mit ihren Fahrzeugen ab. Sie waren schließlich bereits seit ca. 2:00 Uhr nachts vor Ort. Nachdem der Brandherd zwischenzeitlich mit Schaum eingedeckt worden war, galt es nun die immer wieder auflodernden Brandnester abzulöschen. Gegen 16:30 Uhr übernahm diese Aufgabe der Löschzug 4 der Iserlohner Wehr, sodass der Einsatz für die Mendener Wehr beendet war.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 250 C, sonnig

  Im Einsatz:

 

LZ Nord

TLF 24/46 Menden Mitte

19.07.2009 – PKW rast in Festumzug
Das 60 jährige Jubiläum der Schützenbruderschaft St. Hubertus Menden-Nord sollte vom 17. bis 20 Juli mit dem traditionellen Schützenfest an der Mendener Hubertushalle gefeiert werden. Einer der Höhepunkte war der Festumzug am Sonntag Nachmittag. In diesem Jahr allerdings wurde er zum Alptraum, als ein Rentner, der mit seinem Fahrzeug in der Schlange der Wartenden stand, plötzlich die anderen PKW überholte, am Rettungswagen, der den Festzug absicherte vorbeifuhr und mit hoher Geschwindigkeit in das Ende des Festumzuges raste.

Nachdem der Notruf in der Zentrale der Feuer- und Rettungswache eingegangen war, rückten sofort drei Rettungswagen, ein Krankenwagen, das Löschfahrzeug und der Rüstwagen aus. Weitere Rettungswagen wurden von benachbarten Gemeinden und Hilfsorganisationen angefordert. Des weiteren wurde für die Feuerwehr Stadtalarm gegeben, was bedeutet, dass alle Löschgruppen gleichzeitig alarmiert werden. Auch Rettungshubschrauber wurden angefordert.

Vor Ort bot sich ein grausames Bild. Mehrere zum Teil Schwerstverletzte lagen auf der Straße, leichter verletzte Personen saßen am Straßenrand oder liefen ziellos umher. Sogar Tote gab es bereits zu dem Zeitpunkt, als die ersten Notärzte eintrafen.

Die Aufgaben der einzelnen Löschgruppen bestand im Wesentlichen darin, Sammelstellen einzurichten, die Verletzten, soweit möglich, dort hin zu tragen und zu betreuen. Weiterhin wurden die Verletzten mit Decken von der Öffentlichkeit abgeschirmt, die Unfallstelle wurde weiträumig abgesperrt und Hubschrauberlandeplätze wurden eingerichtet. Die wesentlich größeren Aufgaben lagen bei diesem Einsatz bei den Rettungsdiensten und Notärzten, die jeden einzelnen Verletzten je nach Schwere und Art der Verletzung versorgen und abtransportieren mussten. Eine Mammutaufgabe, die dort bewältigt werden musste.

Einen großen Dank sei an dieser Stelle aber auch denen ausgesprochen, die als Zuschauer oder Teilnehmer am Festumzug sofort zur Hilfe eilten und die Verletzten soweit sie konnten versorgten. Einerseits sollte dass natürlich selbstverständlich sein, andererseits bedarf es aber auch einer ganz großen Überwindung, sich freiwillig diese Bilder anzusehen, die man wahrscheinlich nie mehr los wird. Deshalb an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an alle, die in irgendeiner Weise Hilfe geleistet haben.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 200 C, sonnig, vereinzelt Schauer

 

Auf Bilder vom Einsatzort wird an dieser Stelle verzichtet. Die Medien berichteten bereit ausführlichst. Dem ist nichts hinzu zu fügen.

13.11.2008 – Feuer im Kanuclub
Am Donnerstagmorgen rückten der Löschzug der Wache und der Löschzug Nord zu einem Feuer im Kanuclub an der Fröndenberger Straße aus.

Aus dem Gebäude quoll dichter dunkler Qualm, sodass mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten in das Innere des Gebäudes vordringen mussten. Das Feuer wurde mit mehreren Schläuchen schnell unter Kontrolle gebracht. Die gelagerten Kanus konnten leider nicht alle gerettet werden. Das Material der Kanus, die mitunter mehrere Tausend Euro wert sind, ist wenig feuerresistent und verträgt die hohen Temperaturen nicht. Somit liegt der Schaden dieses doch verhältnismäßig kleinen Feuers im sechsstelligen Bereich.

Nach knapp zwei Stunden konnten der Löschzug der Wache und die Löschgruppe Halingen die Einsatzstelle wieder verlassen. Die Löschgruppen Bösperde und Schwitten blieben noch weitere zwei Stunden vor Ort.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 90 C, bedeckt

  Im Einsatz:

 

LZ Wache

LZ Nord

21.07.2008 – Großbrand in einem Recyclingbetrieb in Lendringsen
Um 20:15 Uhr wurde für die Feuerwehr der Stadt Menden Stadtalarm ausgelöst. Stadtalarm bedeutet, dass alle Löschgruppen gleichzeitig alarmiert werden. Alarmierungen dieser Größenordnung sind nichts besonderes, wenn es z.B. um Naturkatastrophen wie Hochwasser oder Orkanschäden geht. In Bezug auf einen Brandeinsatz hingegen kommt ein Stadtalarm so gut wie nie vor.
Am Montag Abend jedoch geschah es. Großbrand in einer Recyclinganlage in der Nähe des Freizeitzentrums Lendringsen. In dieser Anlage werden Altkabel von ihrer Isolierung getrennt. Auf dem Hof lagerten große Mengen an Material, die in Brand gerieten. Problem bei brennenden Kunststoffen sind die entstehenden Gase. Eine besondere Einheit zur Luftmessung wurde aus Plettenberg angefordert. Die Messungen ergaben jedoch keinerlei bedenkliche Konzentrationen. Trotzdem forderte die Polizei die Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Der Löschzug Nord übernahm die Bereitschaft an der Feuer- und Rettungswache in Menden, während die Löschzüge Menden Süd, Mitte und der Wache das Feuer bekämpften. Gegen 22:00 Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, dass die Haufen mit einem Bagger auseinander gerissen und abgelöscht werden konnten. Gegen 0:00 Uhr konnte die Einsatzstelle verlassen werden.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 140 C, Regen

  Im Einsatz:

 

LZ Wache

LZ Süd

LZ Mitte

LZ Nord (Bereitschaft)

 

22.06.2008 – Tornado über Menden
Gegen 18:45 Uhr brach ein Gewitter über Menden herein. Nichts besonderes an einem warmen Sommerabend. Besonders war diesmal jedoch die Windstärke, die es im Gepäck hatte. Tornadoähnliche Zustände entwickelten sich binnen kürzester Zeit. Für wenige Minuten herrschten Windstärken ähnlich denen des Orkan Kyrills begleitet von Hagel. Kurz darauf war der Spuk wieder vorbei, jedoch gab es nun einige Spuren zu beseitigen. Mehrer Äste mussten von den Straßen entfernt werden. Betroffen waren in Halingen die Halinger Dorfstraße /Gruländerstraße, die Bertingloher Straße und der Wälkesbergweg.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 200 C, bewölkt

  Im Einsatz:


RW2 Wache

LF 8/6 Halingen

 

18.05.2008 – Schornsteinbrand
Gegen 22:45 Uhr wurde die Löschgruppe Halingen zum Schornsteinbrand in die Rittershausstraße beordert. Der leicht glimmende Schornstein wurde gereinigt und der glühende Ruß nach draußen gebracht. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 90 C

  Im Einsatz:


Löschzug Wache

LF 8/6 Halingen

15.05.2008 – Explodierende Gasflaschen
In der Werkstatt von ATU am Hönnewerth brach in der Nacht vom 14.05. auf den 15.05. Feuer aus. Eine besondere Gefahr bei diesem Einsatz; explodierende Gasflaschen.

Um 02.45 Uhr wurden die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen nachalarmiert, die aber nur noch zum Teil zum Einsatz kamen.

Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäudeteile konnte verhindert werden.

Um den Brandschutz für das restliche Stadtgebiet zu sichern wurde die Meldegruppe Lendringsen zur Wache beordert.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 110 C

  Im Einsatz:


Löschzug Wache

Löschzug Menden Mitte

Löschzug Nord

Meldegruppe Lendringsen

01.03.2008 – Emma, die Schwester von Kyrill
Nicht ganz so zerstörerisch wie ihr großer Bruder im Jahre 2007, aber dennoch stark genug, um Schaden anzurichten. Orkantief Emma zieht in den Morgenstunden des 01.03. über Deutschland hinweg.

Schon am Vorabend wurden besonders gefährdete Straßen im Stadtgebiet gesperrt. In Halingen war von den Absperrmaßnahmen die Bertingloher Straße betroffen. Nachdem Emma nach und nach an Kraft verlor, mussten die umgestürzten Bäume entfernt werden um die Straße wieder freizugeben. Diese Aufgabe übernahm die Löschgruppe Halingen.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 60 C, leichter Regen, stürmisch

  Im Einsatz:


LF 8/6 Halingen

21.08.2007 - Hochwasser im Stadtgebiet

Starke Regenfälle sorgten am Dienstagabend ein weiteres Mal für Hochwasser im gesamten Stadtgebiet. Nach und nach wurden alle Löschgruppen alarmiert. Die Pegel von Oese, Bieber und Hönne stiegen abermals drastisch an. Viele der Opfer von vor zwei Wochen waren auch diesmal betroffen. Viele haben ihre Keller gerade entrümpelt und alles gereinigt, zerstörte Waschmaschinen, Gefriertruhen und Heizungsanlagen ersetzt und nun erleben sie die gleiche Situation ein weiteres Mal.

Für die Löschgruppe Halingen begann der Einsatz um 21:55 Uhr. Der Keller eines Wohnhauses in der Holzener Dorfstraße lief voll Wasser, da die Wassermassen nicht schnell genug entweichen konnten und sich vor den Kellerfenstern sammelten. Nachdem der Wasserspiegel deutlich gesunken war ging es weiter zur Max-Eyth-Straße. Hier drohte die Hönne über die Ufer zu treten und die Straße und Industriehallen zu überfluten. Mit Sandsäcken wurde die Gefahr gebannt.

Zunächst sah es so aus, als ob die Pegel sinken würden. Gegen Morgen jedoch stieg die Hönne wieder an und lies die Keller im Bereich Bodelschwinghstraße, Daimlerstraße und Kaiserstraße vollaufen, die im Laufe des Mittwochs teils durch die Anwohner und teils durch die Feuerwehr leer gepumpt wurden. Die Löschgruppe Halingen wurde , wie vor zwei Wochen auch, zur Gaststätte "Zum Anker" an der Bodelschwinghstraße beordert. Auch hier war gerade eine neue Heizungsanlage installiert, die noch so gerade gerettet werden konnte.

Gegen Nachmittag lies der Regen nach und die Einheiten konnten nach und nach wieder einrücken.

Experten prognostizieren für die Zukunft immer häufiger immer stärker werdende Unwetter. Über die Ursachen scheint man sich nicht ganz einig zu sein. Einerseits wird die globale Klimaerwärmung immer wieder als Ursache genannt, andererseits gab es Unwetter schon immer. Wichtig ist es rechtzeitig über bevorstehende Unwetter informiert zu werden. Die wichtigsten Informationen haben wir hier für Sie zusammengefasst.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 14 -160 C, Regen

  Im Einsatz:

Alle Löschgruppen der Stadt Menden

 

09.08.2007 - Regen, Regen, Regen,...

Gegen 21.30 Uhr löst der Zentralist der Feuer- und Rettungswache in Menden Stadtalarm aus. Heftige Regenfälle verwandelten im Märkischen Kreis kleine Bäche zu reißenden Flüssen, die über die Ufer traten. Gigantische Wassermassen erreichten die Stadt Menden aus allen Richtungen gleichzeitig. Nicht nur Gärten und Keller versanken, selbst ganze Straßenzüge verschwanden in den braunen Fluten und wurden kurzerhand gesperrt. Die Löschfahrzeuge standen teilweise bis zu den Achsen im Wasser, aussteigen ohne nasse Füße zu bekommen unmöglich, selbst mit Gummistiefeln. Viele Einsatzstellen mussten zunächst unverrichteter Dinge wieder verlassen werden, denn gegen den Fluss anpumpen ist aussichtslos. Die Schäden in den Gebäuden reichten von einer kleinen Pfütze bis hin zum komplett gefluteten Keller. Die Folgen daraus: zerstörte Heizungen, Gefriertruhen, Waschmaschinen und auch die Stromversorgung war oftmals gefährdet. Die Anwohner der Fischkuhle in Lendringsen traf es gleich doppelt hart. Nicht nur die Keller liefen voll, auch die Autos auf den Parkplätzen und in den Garagen versanken nahezu komplett.

Nachdem die Pegel am nächsten morgen wieder sanken, begann nun das große Aufräumen. Die Keller und Garagen konnten jetzt leer gepumpt werden und zurück blieb ein Bild der Verwüstung. Alles Schwimmfähige verteilte sich im ganzen Keller. Eine feine Schlammschicht breitete sich nicht nur auf dem Boden, sondern auch auf allen anderen Gegenständen aus. Vieles ist reif für den Sperrmüll. Insbesondere Möbelstücke hielten dem Wasser nicht stand.

Unterstützung erhielt die Feuerwehr Menden von benachbarten Wehren wie z.B. Fröndenberg und Neuenrade. Ebenfalls im Einsatz das THW mit leistungsstarken Pumpen und das DRK, das für die Verpflegung der Einsatzkräfte zuständig war.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 15 -180 C, Regen

  Im Einsatz:

Alles, was Räder hat!

 



19.01.2007 - Orkan Kyrill - der Tag danach

Der Tag nach dem Orkan begann für die Löschgruppe Halingen gegen 7:30 Uhr. Sturmschaden, Hembrocker Berg, Platte Heide. Die ersten auf der Straße liegenden Bäume konnten schnell beseitigt werden. Ein etwas anderes Bild bot sich am Ende der Sackgasse. Auf mehreren hundert Metern lagen die Bäume dutzendweise auf der Straße. Zusätzlich wurde hier die Stromleitung zerrissen. Zwischenzeitlich wurde die Löschgruppe Bösperde zur Unterstützung ebenfalls zum Hembrocker Berg beordert. Doch es wurde schnell klar, hier muss schweres Gerät her.
Bis ca. 11:30 Uhr wurden der Löschgruppe Halingen weitere Sturmschäden im Stadtgebiet zugewiesen, bis sich die Lage dann langsam entspannte.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 120 C, Windstärke [Bft]: 5-6

  Im Einsatz:

LF8/6 Halingen

18.01.2007 - Orkan Kyrill zieht durch Deutschland

Orkan "Kyrill" wütete über Deutschland. Höchste Warnstufe für nahezu alle Teile Deutschlands. Bäume knickten ab oder wurden entwurzelt und Dachpfannen flogen vom Dach. Für die Löschgruppe Halingen begann der Einsatz um 17:30 Uhr. Mehrere umgestürzte Bäume mussten in der Halinger Dorfstraße und im Bertingloh beseitigt werden. Letztere Straße wurde anschließend komplett gesperrt, die Durchfahrt zu gefährlich. Nach vielen Stunden der Bereitschaft wurde der Einsatz gegen 22:30 Uhr vorerst beendet. Kyrill allerdings wütete weiter.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 100 C, Windstärke [Bft]: 10-12 in Böen

  Im Einsatz:

LF8/6 Halingen

05.10.2006 - Gebäudebrand KME-Gelände (Evidal)

Alarm für den Löschzug Menden Mitte und Nord gegen 19:17 Uhr. Gebäudebrand auf dem KME-Gelände an der Carl-Benz-Straße. Ein seit Jahren leer stehendes Fabrikgebäude stand in Flammen. Der Löschzug Nord legte eine zweite Wasserversorgung vom Hellweg-Baumarkt aus und leuchtete die Einsatzstelle aus, während der Zug Mitte die Löscharbeiten übernahm. Als Hindernis stellte sich dem Zug Nord ein 2,5m hoher Zaun entgegen, der kurzer Hand durchbrochen wurde. Nach ca. 2 Stunden war der Brand unter Kontrolle und der Löschzug Nord konnte die Einsatzstelle verlassen während Menden Mitte noch bis ca. 23 Uhr noch Brandnester ablöschte.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 150 C, Windstärke [Bft]: 1

  Im Einsatz:

LZ Wache:

HLF 16/20

DLK 23/12

RTW

 

LZ Mitte:

LF 10/6

LF 16/12

TLF 24/46

ELW

 

LZ Nord:

KLF 10/8 Schwitten

MTW Schwitten

LF 16/12 Bösperde

TLF 16/25 Bösperde

ELW Bösperde

LF 8/6 Halingen

 

Polizei:

3 Streifenwagen

28.07.2006 - Überschwemmungen nach Gewitter

Gleiche Situation ein weiteres Mal. Gewitter zogen durchs Land und brachten große Mengen Wasser mit sich. Wieder mal kurz nach 18 Uhr, wieder mal Wasser auf der Provinzialstraße Höhe Hennenbusch und im Kreisverkehr. Wieder mal Gullys freilegen und Straßen säubern.

Alles über die aktuelle "Unwetterlage" erfahren Sie hier.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 220 C, Gewitter, Regenschauer,
Wasser, Wasser, Wasser.....

  Im Einsatz:

LF 8/6 Halingen

 

 

05.07.2006 - Überschwemmungen nach Gewitter

Gegen Nachmittag zog ein schweres Unwetter über den Nordkreis. Heftigste Regenschauer verwandelten Straßen binnen weniger Minuten zu Flüssen, Keller liefen voll und Bäche traten über die Ufer. Rekordmengen verzeichnete die Stadt Hemer mit über 60l/qm, soviel wie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen nicht. Auch Menden bekam eine Menge Wasser ab, sodass nach und nach immer mehr Löschgruppen zum Einsatz kamen. Halingen wurde gegen 18:10 Uhr alarmiert und zur Provinzialstraße Höhe Holzener Dorfstraße beordert. Verstopfte Gullys verwandelten die Kreuzung in einen See. Anschließend wurden noch Gullys an der Provinzialstraße Höhe Hennenbusch gesäubert, da die Wassermassen hier von einer Straßenseite auf die Andere schossen und auch der Kreisverkehr an der Ruhrbrücke wurde überprüft. Nach ca. einer Stunde war der Spuk dann vorbei. Die Wetterlage besserte sich und das Wasser verschwand.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 250 C, Gewitter, Regenschauer,
Wasser, Wasser, Wasser.....

  Im Einsatz:

LF 8/6 Halingen

24.05.2006 - Bauernhofbrand in Barge

Gegen 22 Uhr ging in der Zentrale der Feuer- und Rettungswache Menden der Notruf ein. Bauernhofbrand an der B7 in Barge. Der Löschzug der Wache rückte aus, unterstützt durch den Löschzug Menden Mitte. Die Kameraden von Menden Mitte befanden sich nach einem Übungsabend gerade am Gerätehaus. Außerdem wurde der für dieses Gebiet zuständige Löschzug Menden Nord alarmiert. Vor Ort brannte eine große Scheune in voller Ausdehnung. Es gelang noch die Tiere zu retten, für den in der Scheune abgestellten Traktor jedoch kam jede Hilfe zu spät. Problem bei diesem Einsatz war die Wasserversorgung. Der nächste Hydrant befindet sich auf der B7 ca. 500m entfernt. Somit musste eine sehr lange Schlauchleitung mit mehreren Verstärkerpumpen dazwischen aufgebaut werden. Glücklicherweise konnten das HLF 16/20 (Wache) und das TLF 24/46 (Menden Mitte) bis auf den Hof vorfahren, sodass für den ersten Angriff zunächst mal ca. 6500l Wasser zur Verfügung standen. Hinzu kam das TLF 8/20 (Wache), dass im Pendelverkehr eingesetzt wurde. Trotz der mühsamen Wasserversorgung konnte das Feuer nach ca. 2 Stunden unter Kontrolle gebracht werden und die ersten Fahrzeuge abrücken. Die Brandwache dauerte allerdings noch bis zum darauf folgenden Tag an.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 100 C, Windstärke [Bft]: 5 - Richtung: SW

  Im Einsatz:

LZ Wache:

HLF 16/20

DLK 23/12

RTW1

RTW2

NEF

 

LZ Mitte:

LF 10/6

LF 16/12

TLF 24/46

ELW

 

LZ Nord:

KLF 10/8 Schwitten

MTW Schwitten

LF 16/12 Bösperde

TLF 16/25 Bösperde

ELW Bösperde

LF 8/6 Halingen

 

Polizei:

3 Streifenwagen

 

 

30.03.2006 - Gebäudebrand an der Provinzialstraße

Um 10:30 ging in der Zentrale der Notruf ein. In einem Wohnhaus an der Provinzialstraße in Halingen lösten die Rauchmelder Alarm aus, worauf die Bewohner sofort die Feuerwehr alarmierten. Zusätzlich zum Löschzug der Wache wurden Einheiten der Löschgruppen Bösperde und Halingen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es keinerlei Rauchentwicklung gab und es sich um einen Fehlalarm handelte.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 140 C, Windstärke [Bft]: 4 - Richtung: SW

  Im Einsatz:

LZ Wache:

HLF 16/20

DLK 23/12

RTW

 

LZ Nord:

LF 8/6 Halingen

 

28.03.2006 - Bauernhofbrand Riekenbrauck

Um 18:37 Uhr löste der Zentralist der Feuer- und Rettungswache Sirenenalarm für die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen aus. Feuer in einem Gebäude auf Hof Riekenbrauck, in dem u.a. Stroh lagerte. Hinzu kam, dass zwei Personen vermisst wurden, die sich zu der Zeit in dem Gebäude aufhielten. Die ersten Trupps gingen in das Gebäude vor und konnten die zwei Personen nach kurzer Zeit retten. Das Gebäude wurde mit mehreren Rohren gelöscht und eine Ausbreitung auf andere Gebäude konnte verhindert werden.
Die Brandursache war ebenfalls schnell geklärt. Ein Feuer gab es nicht wirklich und der Rauch, der bereits während der Anfahrt weit über den Hof hinaus zu sehen war, war nur Disko-Nebel. Bei diesem Einsatz handelte es sich lediglich um eine Alarm-Übung für den Löschzug Nord.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 120 C, Windstärke [Bft]: 4 - Richtung: SW

  Im Einsatz:

LZ Nord:

LF 16/12 Bösperde

TLF 16/25 Bösperde

ELW Bösperde

LF 8/6 Halingen

KLF Schwitten

MTW Schwitten

 

30.11.2005 - Gebäudebrand im Wälkesbergweg

Gegen 22:00 Uhr ging in der Zentrale der Feuer- und Rettungswache Menden der Notruf ein: Feuer in Obergeschoss.
Sofort rückten der Löschzug der Wache und die Löschgruppen Bösperde und Halingen aus. Mit Atemschutz ging ein Trupp in das Gebäude vor. Das Feuer beschränkte sich hauptsächlich auf nur einen Raum im Obergeschoss und konnte mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend wurde das Gebäude mit einem Lüfter belüftet, um den Rauch zu entfernen. Auslöser des Feuers war vermutlich ein Fernsehgerät.
Nach ca. einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 20 C, Windstärke [Bft]: 1 - Richtung: SO

  Im Einsatz:

LZ Wache:

HLF 16/20

DLK 23/12

RTW

 

LZ Nord:

LF 16/12 Bösperde

ELW Bösperde

LF 8/6 Halingen

 

Polizei:

1 Streifenwagen

 


 

22.10.2005 - Produktionshalle in Flammen

Eine große Produktionshalle der Firma hde an der Balver Straße geriet gegen 14:15 Uhr nach einer Explosion in Flammen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich mehrere Personen in der Halle.
Die Löschzüge der Wache und Menden Mitte rückten sofort aus. Auf Grund der Größe des Objektes wurden auch die Löschzüge Süd und Nord alarmiert, denn hier waren viele Atemschutztrupps erforderlich, die die Halle nach den vermissten Personen durchsuchen mussten. Zusätzlich musste das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.
Die einzelnen Löschzüge wurden um das Gebäude verteilt und bauten von allen Seiten Wasserversorgungen auf. Atemschutztrupps gingen in das Gebäude und retteten die Personen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, genauer gesagt, es brannte gar nicht richtig. Der Qualm war nur Diskonebel, die Verletzungen nur Schminke und der Einsatz als solcher nur eine Übung.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 140 C, Windstärke [Bft]: 3 - Richtung: SW
 

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Mitte

LZ Süd

LZ Nord

18.10.2005 - Gebäudebrand im Obergraben

Einsatzmeldung: Wohnungsbrand am Obergraben in Menden-Bösperde.

In dem Zweifamilienhaus wurde ein Mann vom 1. Angriffstrupp der Feuerwehr in Sicherheit gebracht, er kam mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus.

Das Feuer im 1. Stock des Hauses wurde mit einem gezielten Innenangriff unter Kontrolle gebracht.

Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis in die späten Abendstunden hin - es wurde in dem Haus, dessen Wohnraumdecke teils aus Holz und Lehm bestand, immer wieder mit der Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert bis endlich "Feuer aus" gegeben werden konnte.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 80 C, Windstärke [Bft]: 1 - Richtung: NW
 

  Im Einsatz:

LG Bösperde: ELW | LF 16/12 | TLF 16/25
LG Halingen: LF 8/6
LG Schwitten: KTLF | MTW
LZ Wache: KdoW | HLF 16 | DLK 23/12 | RTW | NEF
Polizei: 2 Funkwagen | 1 Fhzg. Kriminaldauerdienst

04.09.2005 - Stroh- und Heuballen in Flammen

Um 16:41 Uhr wurde der Löschzug Nord alarmiert und zum Stemberg nach Bösperde beordert. Vor Ort standen ca. 300 Stroh- und Heurundballen in Flammen. Der Löschzug der Wache und die Löschgruppe Bösperde hatten bereits eine erste Wasserversorgung aufgebaut und damit begonnen, die Rundballen abzulöschen. Problem dabei sind die Glutnester in den Ballen, die das Löschwasser nicht erreicht. Um das Stroh und Heu vollständig löschen zu können müssen die Rundballen auseinander gezogen werden. Hierfür fanden sich binnen weniger Minuten 5 weitere Landwirte mit ihren starken Frontlader-Schleppern ein, mit denen die Ballen auf dem angrenzenden Feld verteilt wurden. An dieser Stelle sei all denen gedankt, die mit ihren Schleppern zur Verfügung standen um diese nicht ganz ungefährliche Arbeit zu übernehmen.
Damit das Löschwasser leichter in das Stroh eindringen konnte wurde Schaummittel beigefügt.
Gegen ca. 20 Uhr rückte die Löschgruppe Menden Mitte an und löste den Löschzug Nord ab. Die Löscharbeiten dauerten noch bis in die Nacht.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 27° C, Sonnenschein

  Im Einsatz:

Löschzug Wache

Löschgruppe Bösperde
Löschgruppe Schwitten
Löschgruppe Halingen
Löschgruppe Menden Mitte
2 Streifenwagen der Polizei

 

25.06.2005 - Brandmeldeanlage

Um ca. 7:45 Uhr löste ein Rauchmelder der Firma BEGA Alarm aus. Da der Löschzug der Feuer- und Rettungswache wenige Augenblicke vorher zu einem anderen Einsatz ausrücken musste wurden die Gruppen Bösperde und Halingen alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einen Fehlalarm handelte und die Löschgruppen wieder einrücken konnten.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 25° C, Sonnenschein

  Im Einsatz:

Kdow Wache

LF16/12 Bösperde
ELW Bösperde

LF 8/6 Halingen
1 Streifenwagen der Polizei

 

 

 

 

 

 

23.06.2005 - Verkehrsunfall im Kreisverkehr Provinzialstraße

Gegen Mittag fuhr ein mit Ketten beladener LKW in den Kreisverkehr an der Provinzialstraße ein. Kurz vor der Ausfahrt platzte ein Reifen an der Hinterachse, was in Verbindung mit den Fliehkräften bedingt durch die Kurvefahrt dazu führte, dass zwei Paletten mit je zwei, ca. 1,5 - 2 t schweren Ketten in Bewegung gerieten. Eine der beiden Paletten durchbrach die Bordwand, schlug gegen die Leitplanke und lag anschließend zwischen den Achsen des Anhängers. Die zweite Palette konnte durch die Ladungssicherung auf dem Fahrzeug gehalten werden und rutschte nur wenige cm über die Ladekante. Letztere Palette konnte mit zwei Büffelwinden und dem LKW-Kran der Feuer- und Rettungswache Menden wieder mittig auf die Ladefläche gezogen werden. Nachdem der LKW die Unfallstelle verlassen hatte wurden nun die beiden Ketten der ersten Palette ebenfalls mit dem Kran auf einen bereitstehendes Ersatzfahrzeug der Spedition verladen. Auf Grund des hohen Gewichtes der Ketten waren mehrere Etappen erforderlich, um sie auf die Ladefläche zu heben.
Der Verkehr wurde für ca. zwei Stunden von der Polizei einspurig durch den Kreisverkehr geleitet. In allen Richtungen bildete sich ein Stau von mehreren km Länge.
Ironie der Geschichte, zwei km weiter und die Ketten wären am Ziel gewesen.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 30° C, Sonnenschein

  Im Einsatz:

HLF 16/20 Wache

LKW-Kran Wache
LF 8/6 Halingen
3 Streifenwagen der Polizei

 

13.03.2005 - Feuer in einer Lagerhalle

Feuer in einer Lagerhalle im alten Bösperder Weg lautete das Stichwort in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Der Löschzug der Feuer- und Rettungswache rückte aus und die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen wurden alarmiert. Vor Ort wurde das Feuer mit 3 C- und einem Schaumrohr bekämpft. Als besonders gefährlich stellte sich heraus, dass in dieser Halle u. a. Gasflaschen gelagert waren. Nach ca. 2 Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte wieder abrücken.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 1° C, Schneeregen

  Im Einsatz:

Löschzug Wache

LG Bösperde
LG Halingen
LG Schwitten

 

22.01.2005 - Kellerbrand im ehemaligen Kasernengelände

Wieder mal Feuer im Keller eines Wohnhauses in der Eisenberger Straße, bzw. am Papenbusch. Als die ersten Fahrzeuge der Wache und des Löschzuges Menden Mitte vor Ort ankamen quoll dichter Rauch aus allen Fenstern und Türen des Kellers. Mit Atemschutz gingen die Trupps vor, um den Brandherd zu suchen. Eine nicht ganz leichte Aufgabe, denn die Keller der ehemaligen Kaserne sind sehr groß und verwinkelt. Als die Vorräte an Atemschutzgeräten knapp wurden, wurde der Löschzug Menden Nord (Bösperde, Schwitten, Halingen) nachalarmiert. Nachdem der Brandherd gefunden und abgelöscht war, wurde der Keller mit großen Ventilatoren belüftet, um den Rauch hinaus zu bekommen. Nach ca. 2 Stunden konnte der Einsatz beendet werden.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 1° C, Windstärke 4 Richtung W

  Im Einsatz:

Löschzug Wache

LG Menden Mitte

LG Bösperde
LG Halingen
LG Schwitten

 

 
02.12.2004 - Explosion im Autohaus

Über Nacht ausgelaufenes Benzin entzündete sich in frühen Morgenstunden des 02.12.2004 in einem Autohaus im Meisenweg.
Der Löschzug der Wache rückte aus und die Löschgruppen Menden Mitte, Bösperde, Schwitten und Halingen wurden gegen 6:15 Uhr alarmiert.
Mehrere Atemschutztrupps nahmen einen Innenangriff mit Schaum vor. Erschwert wurden die Löscharbeiten durch den sehr dichten Rauch. Nachdem das Feuer lokalisiert war konnte es schnell abgelöscht werden.
Der Schaden in der Werkstatt konnte relativ gering gehalten werden, jedoch wurden mehrere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 2° C, Windstärke 2 Richtung W

  Im Einsatz:

Löschzug Wache

LG Menden Mitte

LG Bösperde
LG Halingen
LG Schwitten

 

 
23.10.2004 - Bauernhofbrand

Gebäudebrand an der Lahr. Die Straße "Lahr" liegt in einem sehr weitläufigen Gebiet abgelegen zwischen dem Lahrfeld und Brockhausen und ist nicht viel breiter als ein Löschfahrzeug. Begegnungsverkehr ist dort nahezu unmöglich. Sollte es dort zu einem Großbrand kommen wären lange Schlauchleitung durch Felder und Wiesen notwendig. Genau diese Situation konnte am 23.10.04 gerade noch mal vermieden werden, als der Heuboden eines kleinen Bauernhofes Feuer fing.
Sofort rückte der Löschzug der Feuer- und Rettungswache aus und der Löschzug Nord (Löschgruppen Bösperde, Schwitten, Halingen) wurde alarmiert.
Zusätzlich zum Löschzug Nord wurde auch das TLF 24/46 der Löschgruppe Menden Mitte mitalarmiert, das über einen Wassertank mit ca. 4600l Wasser verfügt.
Da das Heu und Stroh noch nicht in voller Ausdehnung brannten konnte mit Atemschutztrupps der Brandherd von innen gesucht werden. Die glimmenden Ballen wurden auf schnellstem Weg ins Freie gebracht. Zusätzlich wurde ein Teil des Daches abgedeckt und ein zweites C-Rohr von außen vorgenommen. Nach einer guten Stunde waren alle glimmenden Heu- und Strohballen vom Heuboden entfernt und das Feuer aus. Glück gehabt.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 18° C, Windstärke 4 Richtung SW

  Im Einsatz:

Löschzug Nord:
LG Bösperde: ELW | LF 16/12 | TLF 16/25
LG Halingen: LF 8/6
LG Schwitten: LF 8
 

LG Menden Mitte: TLF 24/46


Löschzug Wache:  HLF 16/20 | DLK 23/12 | RTW
 

 

 

17.09.2004 - Bauernhofbrand

20:57 Uhr; Einsatz für den Löschzug Menden Nord (Löschgruppen Bösperde, Schwitten, Halingen). Gebäudebrand Provinzialstraße in Bösperde. Hinter dem Begriff kann sich vieles verbergen, jedoch ahnte niemand, dass es sich um eine Scheune auf Hof Rohe handelt, in der Stroh bis unter das Dach lagerte. Bei Ankunft des Löschzuges der Wache brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung.
Zusätzlich zum Löschzug Nord wurde auch das TLF 24/46 der Löschgruppe Menden Mitte mitalarmiert, das über einen Wasser-tank mit ca. 4600l Wasser verfügt.
Mit massivem Wassereinsatz von allen Seiten rückte man dem Feuer zu Leibe. Hierbei galt es, das Wohnhaus auf der einen Seite und die angrenzende Scheune auf der anderen Seite zu kühlen, um eine Ausbreitung des Feuers zu vermeiden. Die starke Rauchentwicklung machte den Einsatz von Atemschutzgeräten für die Einsatzkräfte an fast jeder Position notwendig. Im Laufe der Nacht wurden ca. 16-20 Atemluftflaschen von der Feuer- und Rettungswache nachgeordert. Da der Taubenschlag, der sich in der Front der Scheune befand, ebenfalls stark verraucht wurde, mussten die Tauben kurzerhand umziehen. Sie fanden in speziellen Transportbehältern ihr neues Schlaf-gemach.
Nachdem die Dachpfannen entfernt waren, bzw. die Dachlatten abgebrannt waren bot es sich an, den Löschangriff vorrangig von oben weiter zu führen. Um eine noch bessere Löschwirkung zu erzielen wurde dem Löschwasser etwas Schaummittel zugemischt.
Gegen 0:00 Uhr war der größte Teil gelöscht. Das Wohnhaus blieb unversehrt und auch die angrenzende Scheune wurde nur auf den ersten Metern beschädigt.
Verletzte gab es bei diesem Einsatz nicht.
In den folgenden Stunden wechselten sich die Löschgruppen zur weiteren Beob-achtung der Scheune ab. Die Brandwache wurde bis zum Samstag Abend durchgeführt.
 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 20° C, Windstärke 2 Richtung SO

  Im Einsatz:

Löschzug Nord:
LG Bösperde: ELW | LF 16/12 | TLF 16/25
LG Halingen: LF 8/6
LG Schwitten: LF 8
 

LG Menden Mitte: TLF 24/46


Löschzug Wache:  HLF 16/20 | DLK 23/12 | RTW
 

29.08.2004 - Gebäudebrand

Ein weiteres Mal Gebäudebrand im Industrieweg in Schwitten, zu dem der Löschzug Nord gegen 21:15 Uhr ausrückte. Diesmal allerdings brannten nicht die altbekannten Produktionshallen, die bereits mehrfach für Einsätze sorgten. Diesmal erwischte es ein benachbartes Bürogebäude der Firma Schlick.
Nachdem man sich Zutritt in das Gebäude verschafft hatte konnte der Brand relativ schnell unter Kontrolle gebracht werden. Ein Teil der Büroräume brannte aus, das völlige Abbrennen des Gebäudes konnte jedoch verhindert werden.
Die Löschgruppe Halingen sorgte für Licht im hinteren Bereich des Gebäudes und stellte einen Atemschutztrupp als Reserve. Nach nicht ganz einer Stunde konnte ein Großteil der Einsatzkräfte wieder abrücken. Die Löschgruppen Schwitten und Halingen verblieben noch an der Einsatzstelle, um die letzten Brandnester in der Decke abzulöschen. Gegen 23:00 Uhr war der Einsatz beendet.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 180 C, bewölkt

  Im Einsatz:

Löschzug Nord:
LG Bösperde: ELW | LF 16/12 | TLF 16/25
LG Halingen: LF 8/6
LG Schwitten: LF 8

Löschzug Wache:  HLF 16/20 | DLK 23/12 | RTW
 

17.07.2004 - Gebäudebrand nach Blitzeinschlag

Während eines schweren Gewitters schlug am Samstag, den 17.07.2004 gegen 21:30 Uhr der Blitz in ein Wohnhaus im Kohlkamp in Halingen ein. Der Blitz zerstörte einen Teil des Daches.
Der Löschzug der Wache und der Löschzug Nord rückten zum Einsatzort aus. Die Hauptaufgabe bestand darin, neben der Überprüfung auf evtl. Brandnester das Dach notdürftig zu flicken.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 180 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: N

  Im Einsatz:

Löschzug Nord:
LG Bösperde: ELW | LF 16/12 | TLF 16/25
LG Halingen: LF 8/6
LG Schwitten: LF 8


Löschzug Wache:  HLF 16/20 | DLK 23/12 | RTW
 

05.05.2004 - Bauernhofbrand

Die Meldung Bauernhofbrand in Bösperde ließ am Donnerstag gegen 10:30 Uhr nichts Gutes erahnen.
In der Bahnhofstraße in Bösperde brannte es in einer Scheune. Der in der Scheune abgestellte Traktor wurde mit Schaum gelöscht und auch aller weiteren Brandstellen konnten schnell beseitigt werden. Somit konnten die Scheune und das nebenstehende Wohnhaus gerettet werden. Um ganz sicher alle Brandnester zu erwischen wurde anschließend die Wärmebildkamera eingesetzt.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 140 C, Windstärke [Bft]: 2 - Richtung: SW

  Im Einsatz:

Löschzug Nord:
LG Bösperde: ELW | LF 16/12
LG Halingen: LF 8/6
LG Schwitten: LF 8

Löschzug Mitte: ELW | TLF 24/46

Löschzug Wache: KdoW | HLF 16/20 | DLK 23/12 | RTW

Polizei Menden: 1 Funkwagen
 

09.04.2004 - Gebäudebrand

Zum Gebäudebrand im Industrieweg in Schwitten wurde der Löschzug Nord um 14:50 Uhr gerufen. Erneut brannte es in der alten Fabrikhalle. Diesmal zwei Öltanks.
Der Einsatz der Löschgruppe Halingen war nicht erforderlich.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 70 C, bedeckt

  Im Einsatz:

Löschzug Wache

Löschzug Nord:

LG Bösperde
LG Halingen
LG Schwitten
 

18.03.2004 - Wohnungsbrand

Um 14:26 Uhr wurden die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen zum Wohnungsbrand an der Provinzialstraße gerufen. Dort brannte es in der Küche. Die Besatzung der Wache konnte mit Unterstützung der Löschgruppe Bösperde das Feuer noch bevor es die Küche verlassen hatte unter Kontrolle bringen.
Der Einsatz der Löschgruppen Schwitten und Halingen war nicht erforderlich.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 200 C, Windstärke [Bft]: 1 - Richtung: N

  Im Einsatz:

Löschzug Nord:
LG Bösperde: ELW | TLF 16/25 | LF 16/12
LG Halingen: LF 8/6
LG Schwitten: LF 8

Löschzug Wache:
KDOW | HLF 16/20 | DLK 23/12 | RTW | NEF

Polizei Menden:
2 Funkwagen

24.12.2003 - vermisste Person

Um 11:19 Uhr wurden die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen über Funkmelder alarmiert. Vermisste Person im Hüingser Wald. Eine seltsame Meldung für den Zug Nord, denn Hüingsen liegt am anderen Ende der Stadt. Ein Fehler in der Zentrale?
Schnell stellte sich heraus, das es sich nicht um einen Fehler handelte. Die Löschzüge Mitte und Süd waren bereits seit Stunden im Einsatz, denn schon seit dem Vorabend wurde ein Rentner vermisst. Der Zug Nord sollte nun gegen 13:00 Uhr als Ablösung dienen.
Nach kurzer Lagebesprechung an der Wache wurde uns das Gebiet Edelburg zwischen Menden und Hemer zugewiesen. Dort waren unterstützt durch Feuerwehren aus Hemer schon Suchtrupps im Einsatz. Auch das DRK wurde dorthin beordert.
Noch bevor der Zug Nord zum Einsatz kam wurde die Person gefunden, leider zu spät.

  Einsatzwetter:

Temperatur: 30 C,  wolkig

  Im Einsatz:

LZ Nord

LZ Mitte

LZ Süd

Feuerwehr Hemer

Polizei

DRK

 

04.08.2003 - Scheunenbrand

Donnertag Abend wurden die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen gegen 19:30 Uhr zu einem Scheunenbrand an der Heidestraße in Bösperde gerufen. Die Rauchschwaden waren schon auf der Anfahrt zu sehen.
Die LG Halingen bekam den Auftrag, zusammen mit der LG Schwitten einen Löschangriff von der Rückseite zu starten, während die LG Bösperde sich von der Hofseite aus näherte. Nach kurzer Zeit konnte eine vermisste Person wohlbehalten aus der Scheune gerettet werden und auch das "nicht vorhandene" Feuer war schnell unter Kontrolle, denn hier handelte es sich um eine Alarmübung.
Großes Kompliment an die "Macher" dieser Übung. Der erste Eindruck war sehr realistisch und ließ nicht unbedingt auf eine Übung schließen.
 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 180 C,  wolkig

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Nord

 

 

 

16.08.2003 - Gebäudebrand

Am Samstag wurden die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen gegen 9:15 Uhr alarmiert. Gebäudebrand an der Landwehr in Bösperde.
Nach kurzer Alarmfahrt kam für die LG Halingen die Meldung, dass Verstärkung doch nicht erforderlich ist. Damit war der Einsatz beendet.
 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 180 C,  sonnig

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Nord

 

 

 

22.07.2003 - Gewitterschäden - Blitzeinschlag Firma Fihalux

Nach kurzer Ruhepause sorgte am Dienstag morgen ein weiteres Gewitter für den nächsten Einsatz. Diesmal hatte es die Firma Filthaut in der Heidestraße in Bösperde erwischt. Ein Blitz schlug in einen Abluftschornstein ein und brachte diesen zum Glühen. Um 04:40 Uhr wurden die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und Halingen alarmiert. Die LG Halingen nahm ein C-Rohr von innen vor, welches zur Absicherung diente.
Zwischenzeitlich lief die Garage in der Eckeystraße ein weiteres Mal voll (siehe unten). Die LG Menden Mitte übernahm die Pumparbeiten für uns.
 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 200 C, Windstärke: ca. 15 km/h - Richtung: O, bewölkt, Regen

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Nord

 

 

 

21.07.2003 - Gewitterschäden

Ein starkes Gewitter richtete am Montag innerhalb weniger Minuten eine Menge Schäden an. Nachdem ein Blitz ein Gebäude in der Neuen Straße beschädigt hatte wurde die Löschgruppe Halingen gegen 17:15 Uhr alarmiert. Mit vor Ort der Löschzug der Wache. Der Blitz hatte offensichtlich den Dachstuhl entzündet. Der starken Regen verhinderte allerdings das Schlimmste.
Was einerseits den Einsatz fast überflüssig gemacht hatte führte in der Eckeystraße zur nächsten Katastrophe. Die Kanalisation konnte das Wasser nicht mehr aufnehmen was "Land unter" zur Folge hatte. Besonders betroffen war eine unter Flur liegende Garage, die ca. 80 cm hoch voll Wasser stand. Nach ca. einer Stunde war die Garage wieder trockengelegt und auch die darin befindlichen Fahrzeuge sind mit einem Schrecken davon gekommen.

 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 230 C, Windstärke: ca. 30 km/h - Richtung: O, bewölkt, Regen

  Im Einsatz:

LZ Wache

LG Halingen

 

 

 


Blick auf versunkene Eckeystraße



Die Schmutzspuren an der Tür lassen erkennen, wie hoch das Wasser in der Garage gestanden hat.

03.07.2003 - Gebäudebrand 

Am Donnerstag wurde die Löschgruppe Halingen gegen 18:15 Uhr in Verbindung mit den Löschgruppen Bösperde und Schwitten, der Meldegruppe Menden Mitte und der Wache zu einem Gebäudebrand im Industrieweg in Schwitten gerufen. Gleich mehrere Notrufe gingen in Feuer- und Rettungswache ein, so dass mit dem schlimmsten gerechnet wurde.
Vor Ort wurde schnell klar, dass die Lage nicht so dramatisch war, wie zunächst angenommen. Der Gebäudebrand entpuppte sich als brennender Müllhaufen. Zum Einsatz kam die Löschgruppe Halingen nicht.
 

  Einsatzwetter:

Temperatur: 170 C, Windstärke: ca. 15 km/h - Richtung: W, bedeckt

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Nord

MG Mitte

27.10.2002 - landesweite Sturmschäden 

Am Sonntag fegte der Orkan ''Jeanette'' über Menden und hinterließ in allen Stadtteilen Sturmschäden, so dass nach und nach alle Einheiten der FF Menden alarmiert wurden - wie übrigens im gesamten Märkischen Kreis.
Vorausgegangen war eine Sturmwarnung für das Land Nordrhein-Westfalen.
Die Löschgruppe Halingen wurde um 15:30 über Funkmeldeempfänger und Sirene von ''Florian Mark 3'' zu ihrem Gerätehaus an der Rittershausstraße gerufen.

Beim ersten Einsatz galt es, Sturmschäden an der Bertingloher Straße zu beseitigen, wobei diese durch die LG über Sümmern anzufahren war. Auf dem Weg dorthin versperrten bereits am Wälkesbergweg in Höhe des Friedhofes umgefallene Bäume den Weg, die zuerst entfernt werden mussten.

Aufgrund der vorgefundenen Gefahrenlage an der Bertingloher Straße entschied man sich, die umgewehten Bäume liegenzulassen und diesen Bereich der Straße für die Öffentlichkeit komplett zu sperren.

Ebenfalls beschädigte ein Baum eine Stromleitung, so dass die LG für die Stadtwerke den Arbeitsbereich ausleuchtete.
Die LG Halingen musste deshalb für zwei Stunden auch die gesamte Halinger Dorfstraße für den Verkehr abriegeln.

Bis 21:30 harrten die Einsatzkräfte in ihrem Gerätehaus aus, um für eventuell noch auftretende Einsätze in Bereitschaft zu bleiben.

[vgl. Nachrichtenlage im Infoportal]

  Einsatzwetter:

Temperatur: 130 C, Windstärke [Bft]: 8 - in Böen bis 122 km/h - Richtung: O, bedeckt

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Nord

LZ Mitte

LZ Süd



12.07.2002 - Feuer bei KME 

Um 17:21 Uhr wurde die Löschgruppe Halingen über Meldeempfänger und Sirene alarmiert. Die Einsatzmeldung lautete: " Feuer in einer Produktionshalle der Firma KME." Mit uns wurden auch der Löschzug Menden-Mitte sowie die Löschgruppen Bösperde, Schwitten und die Werkfeuerwehr KME alarmiert.
Schnell wurde klar, hier handelt es sich um eine Übung.

Unsere Aufgabe war es, die Wasserversorgung aus der Hönne zu errichten. Zunächst ausgebremst durch die Deutsche Bahn AG stellte sich heraus, dass der Weg zur Hönne sehr beschwerlich war. Es mussten knapp 100 m zu Fuß zurückgelegt werden, um an die Hönne zu gelangen. Eine Saugstelle, die mit dem Fahrzeug zu erreichen gewesen wäre, gab es auch. Jedoch wäre hier die Versorgungsleitung wesentlich länger geworden und mit unserem LF 8/6 nicht mehr zu realisieren gewesen.

Ungefähr eine halbe Stunde später endete die Übung erfolgreich und man traf sich an der Wache.


© Foto 2002 Mendener Zeitung, Corns

© Foto 2002 Mendener Zeitung, Corns


  Einsatzwetter:

Temperatur: 230 C, Windstärke [km/h]: 15 - Richtung: SO, sonnig

  Im Einsatz:

LZ Wache

LZ Mitte

LZ Nord

WF KME
 

27.02.2002 - Wasserschäden in mehreren Gebäuden 

Bedingt durch einen hohen Pegel der Ruhr gelangte Wasser in mehrere Keller an der Provinzialstraße und an der Gruländer Straße.

Die Löschgruppe Halingen wurde um 12:13 Uhr über Meldeempfänger alarmiert und zur Provinzialstraße geordert. Hier wurden zwei Tauchpumpen eingesetzt, um den Wassermassen, die durch einen Gully in den Keller gelangten, Herr zu werden.

Nach nicht allzu langer Zeit kamen dann zwei weitere Einsatzstellen an der Gruländer Straße hinzu. Auch hier das gleiche Malheur.

Nach zwei Tagen hatte sich der Ruhrpegel wieder normalisiert und die Pumpen konnten abgebaut werden.

  Einsatzwetter:
Temperatur: 90 C, Windstärke [Bft]: 4 - Richtung: W, bewölkt

  Im Einsatz:
LG Halingen: LF 8/6
LZ Wache: TLF 16/25

Lexikon Feuerwehr-Deutsch

ELW 1 - Einsatzleitwagen

Dieses Fahrzeug dient dem Führungspersonal zur Einsatzleitung. Es verfügt über eine erweiterte funktechnische Ausstattung, Kartenmaterial, Nachschlagewerke und weiteres logistisches Material.

ELW 2 - Einsatzleitwagen

Bei größeren Schadenslagen rückt dieses Fahrzeug mit zum Einsatzort aus. Es verfügt über mehrere Funksprechplätze für das 2m und 4m Band, einen 5-Ton-Folge Alarmgeber und Mobiltelefon. Des Weiteren ist im Fahrzeug ein Besprechungsraum eingerichtet.

KdoW - Kommandowagen

Fahrzeug des Stadtbrandmeisters bzw. Leiters der Feuerwache

MTW - Mannschaftstransportwagen

Fahrzeug zur Beförderung von Einsatzkräften zu Einsätzen, Übungen und sonstigen Veranstaltungen

TLF 8/20 - Tanklöschfahrzeug

Bei der Mendener Feuerwehr ein Unimog U 1300 l, der voll geländegängig ist, und besonders bei Waldbränden ein wichtiges Fahrzeug zur Brandbekämpfung darstellt, da er über einen Löschwassertank mit einem Inhalt von 2000l verfügt.

TLF 16/25 - Tanklöschfahrzeug

Fahrzeug des Erstangriffs, es führt 2500l Wasser und Geräte zur Rettung und zum Aufbau des ersten Löschangriffs mit sich.

LF 8 - Löschgruppenfahrzeug

Das LF 8 nimmt eine Löschgruppe (9 Personen) auf. Es hat eine eingeschobene Tragkraftspritze und eine Beladung zur Durchführung eines Löschangriffs sowie kleinerer technischer Hilfeleistungen.

LF 8/6 - Löschgruppenfahrzeug

Wie LF 8, zusätzlich verfügt dieses Fahrzeug jedoch über einen Löschwassertank von 600l, und hat eine sog. Schnellangriffseinrichtung.

LF 16/12 - Löschgruppenfahrzeug

Mit ihm rückt eine Löschgruppe aus. Es verfügt über einen Löschwassertank von 1200l, und hat eine umfangreiche Beladung zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung an Bord. Es hat eine umfangreiche Beladung an Feuerwehrleitern auf dem Dach verladen, wie: Steckleitern, Klappleiter und eine mehrteilige Schiebeleiter.

LF 16 TS - Löschgruppenfahrzeug

Es hat wie das LF 16/12 eine Besatzung von einer Löschgruppe. Es verfügt über keinen Löschwassertank. Dafür verfügt es über eine im Heck eingeschobene sog Tragkraftspritze. Mit dieser kann man bsp. im Gelände Löschwasser aus offenen Gewässern beziehen. Zusätzlich hat das LF 16 TS eine Pumpe an der Frontseite.

DLK 23/12 - Drehleiter m. Korb

Mit der Drehleiter können Menschen und Tiere aus Notlagen befreit werden, wenn ihnen zum Beispiel der Weg durch das Treppenhaus versperrt ist. Mit Hilfe dieses Fahrzeugs konnte schon manches Leben gerettet werden!

Achtung!
Bitte beachten Sie beim Parken auf Wegen, Strassen etc. das dieses Fahrzeug Platz zum Rangieren benötigt und auch Sie oder Ihre Familie vielleicht schon morgen die Hilfe dieses Fahrzeugs benötigen!
Daher bitte umsichtig parken!

RW 2 - Rüstwagen

Der Rüstwagen ist das unverzichtbare Arbeitspferd der Feuerwehren für kleinere und größere technische Hilfeleistungen aller Art.

Er hat eine umfangreiche technische Beladung an Bord.

Der Rüstwagen kommt zum Einsatz bei:
 Verkehrsunfall mit eingekl. Person,
 umgestürzte Bäume,
 auslaufende Chemikalien etc.
 Einsturzgefahr bei Häusern etc.

GW-Str. - Gerätewagen

Der Gerätewagen Strahlenschutz führt Messgeräte und Schutzkleidung für Einsätze mit radioaktiven Stoffen mit. Er dient als Ersteinsatzfahrzeug für derartige Einsätze. Sollte eine oben beschriebene Schadenslage eintreten, würden weitere Spezialfahrzeuge mitalarmiert.

GW-Oel - Gerätewagen

Der Gerätewagen Öl rückt aus bei Ölspuren kleiner und größerer Art.

GW-G - Gerätewagen

Der Gerätewagen Gefahrgut beinhaltet Messgeräte, Chemikalienschutzanzüge CSA und Schildermaterial für Einsätze mit gefährlichen Stoffen und Gütern. Er rückt zusammen mit dem LKW- Kran aus, auf dem mehrere Gitterboxen "Gefahrgut" verladen werden können.

LKW - Kran

Der LKW- Kran ist ein 12t LKW, der über eine Ladefläche verfügt sowie über einen hinter dem Fahrerhaus angebrachten 5t Kran. Auf ihm können zahlreiche Gitterboxen verladen werden, die in erster Linie dem Nachschub dienen: Schläuche, Atemschutz, Bindemittel, Schaummittel etc.

RTW - Rettungstransportwagen

Im Rettungstransportwagen werden Verletzte oder Erkrankte medizinisch erstversorgt, so dass man den Patienten sobald er transportfähig ist, zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus überführen kann.

KTW - Krankentransportwagen

Dieses Fahrzeug kommt zum Einsatz für Transporte von Patienten, die keiner Intensivpflege während des Transportes bedürfen.

NEF - Notarzteinsatzfahrzeug

Mit diesem Fahrzeug kommt der Notarzt zum Einsatzort. Im NEF befindet sich eine umfassende Ausrüstung zur medizinischen Notfallversorgung: Medikamente, medizinische Geräte wie Defibrillator, EKG, Sauerstoff etc.

RTH - Rettungstransporthubschrauber

Für das Stadtgebiet Großraum Menden ist der Rettungshubschrauber Christoph 8 zuständig, der in Unna- Lünen stationiert ist.

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